Donnerstag, 22. Mai 2008
MySQL ROOT-Kennwort zurücksetzen
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zuerst sollte man den MySQL-Server stoppen:
CODE:/etc/init.d/mysql stop
sollte dies nicht funktionieren kann man mit kill etwas nachhelfen, allerdings ist hierbei Datenverlust nicht ganz ausgeschlossen, vor allem wenn man es auf brachiale Weise mit -s 9 erledigt. -
nun startet man den Server-Process mit dem Argument --skip-grant-tables:
CODE:/usr/bin/mysqld_safe --skip-grant-tables &Das & sorgt i.Ü. dafür, dass der Server-Prozess im Hintergrund ausgeführt wird und man weitere Kommandos eingeben kann.
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als nächstes startet man nun den Client:
CODE:mysqlund wechselt in die Datenbank mysql:CODE:use mysql;
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nun kann man das Kennwort ändern, indem man den Datensatz in der Tabelle user bearbeitet:
CODE:UPDATE user SET password=password('neues Kennwort') WHERE user='root' and host='localhost';hat man mehrere Einträge für den ROOT-User, was bei Hetzner-Standard-Installationen der Fall ist, so lässt man den host-Vergleich einfach weg:CODE:UPDATE user SET password=password('neues Kennwort') WHERE user='root';
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nun stellen wir noch sicher, dass die neuen Rechte bzw. Kennwörter auch wirklich übernommen werden:
CODE:FLUSH PRIVILEGES;
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zum Abschluss den Client beenden und den MySQL-Server in der Konsole neu starten:
CODE:/etc/init.d/mysql stop /etc/init.d/mysql start
Dienstag, 1. Mai 2007
SSH-Zugang ohne Kennworteingabe
SSH login without password
Samstag, 26. August 2006
channels.conf gesucht?
Grundsätzlich lässt sich eine channels.conf-Datei ja jederzeit selbst erstellen. Unter openSUSE/SuSE-Linux funktioniert das z.Bsp. so:
[console]dvbscan -v -a 0 -f 0 -d 0 -o zap -t 7 \
/usr/share/dvb/scan/dvb-s/Astra-19.2E >channels.conf[/console]
Damit würden jetzt z.Bsp. die Astra-Satelliten der Position 19,2°-Ost (natürlich nur bei entsprechender Schüsselausrichtung) gescannt werden, allerdings dauert das ein wenig. Diese Zeit wollen einige Besucher offenbar nicht warten, sondern suchen lieber bei Google & Co. - wie ich meinen Logs entnehmen kann.
Nun gut, den Suchenden soll geholfen werden. Eine Sammlung aktueller Kanaldaten für Astra 19.2° Ost gibt es jetzt zum Download
Enthalten sind Dateien in den Formaten (s)zap,pids,vdr sowie Dateien zu Services wie TV, Radio oder andere Dienste.
Samstag, 19. August 2006
SSH geht, aber SFTP nicht?
subsystem request for sftp failed, subsystem not found
Gelöst wird das Problem damit, dass man einfach sicherstellt, dass in der /etc/ssh/sshd_config folgende Zeile enthalten ist:
Subsystem sftp /Pfad/zum/sftp-server
Bleibt nun nur noch die Frage zu beantworten, warum gerade diese Standard-Debian-Installation diese Zeile auskommentiert hat, während alle anderen Distributionen und Installationen, mit denen ich arbeite, diese Zeile nicht auskommentiert haben......
Donnerstag, 5. Januar 2006
AstraNET und OpenSUSE/SUSE Linux 10.0
Nun gut, worum geht es eigentlich?
Um AstraNET. Leider lebe ich in einem Gebiet, wo die T-Com auf absehbare Zeit kein DSL zur Verfügung stellen wird. Also blieb mir nichts anderes übrig, mir eine Alternative zu suchen - und jene habe ich gefunden. Zwar gibt es von AstraNET ein entsprechendes Modem, so dass diese Anleitung für den Normaluser keine Rolle spielen sollte, aber mit der hier beschriebenen Lösung ist ein besseres Finetuning möglich.
Zunächst ist es notwendig, die DVB-Treiber zu installieren. Dazu wird mittels YaST das Paket dvb installiert.
Nun besorgt man sich einen Funktionieren Proxy, der die Verbindung zum AstraNET-Dienst herstellt. Diesen Proxy bekommt man z.Bsp. im Downloadbereich des überaus interessantem DSL-via-Astra-Forums. Neben dem Linux-Paket mit der Proxy-Version 2.4.3 benötigt man noch die Windows-Teil-Version 2.41a, da diese die benötigte Licence-Datei enthält. Im Linux-Paket ist leider eine unbrauchbare Datei.
Nun legt man am besten unter /usr ein en Ordner "astranet" an:
in dieses Verzeichnis kopiert man die Datei tc_recv aus dem Linux-Paket sowie die licence.ini aus dem Windows-Paket.
Damit der Proxy betriebsbereit ist, muss noch eine Datei "recv.ini" angelegt weden mit folgendem Inhalt:
Der Daten-Empfang ist nun schon fast möglich. Es fehlt nur noch das Tunen der DVB-Karte und das Anlegen eines Netzwerkinterfaces.
In verschiedenen anderen Dokumentationen zum Thema Satelliten-Verbindung und Linux wird zum Einstellen des Empfangskanals das Programm dvbtune genannt. Leider versagt dieses bei mir seinen Dienst, so dass ich zu einer anderen Lösung greifen musste: Dem Programm szap.
Hierzu lege ich im Ordner /usr/astranet eine channels.conf an, mit folgendem Inhalt:
Nun kann man mit folgender Befehlzeile, den AstraNET-Kanal einstellen:
als nächstes muss das Netzwerk-Interface angelegt werden. Dies übernimmt dass Kommando dvbnet:
Nun haben wir das Netzwerkinterface dvb0_0. Diesem müssen wir nun eine IP-Adresse zuweisen:
Und das war es auch schon, wenn wir jetzt den Proxy starten und im Browser als HTTP-Proxy 127.0.0.1:9202 eingeben, nutzen wir die Satellitenverbindung:
Ich habe die oben aufgeführten Schritte sowie eine Optimierungen in einer Datei startup im Ordner /usr/astranet zusammengefasst und lasse diese im Bootvorgang nach dem Laden der DVB-Treiber ausführen(chmod 777 nicht vergessen!):
Viel Spaß beim Surfen mit AstraNET.
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